Montag, 20. Juni 2016

Gastbloggerserie [Askan & Isa aka Marley & Ich]

Mit einem Aufruf nach peinlichen Geschichten und Lachmomenten startet ja diese Gastblogger Reihe mit Moe & Me.
 
Peinliche Momente haben wir gar nicht so viele, dafür aber einen Haufen Storys über Trainingsfehler.
Momente in denen ich die Zeitung zusammenrolle, um mir damit gepflegt eine über die Rübe zu ziehen. Ganz besonders musste mein Köpfchen leiden als Askan - wohlgemerkt mitten im Zahnwechsel und noch nicht stubenrein - bei mir einzog.
 
Ich bat die Nachbarin mit ihm rauszugehen während ich kurz nicht da war, verbellte er sie mit dem O-Ton eines Rottweilers nur um dann grundentspannt sein Geschäft vor den Fernseher zu machen - wenigstens hab ich Fliesen.
Mein einziger Trost zu der Zeit. Dieses Problem ließ sich dann aber noch vergleichsweise gut lösen im Verhältnis zu seiner Vorliebe fürs Schreddern, welche mich lange Zeit in den Wahnsinn trieb.
Knicklichter, Kulis, Bücher - nur die Mitte,Deckblatt und Co waren unversehrt - , DVDs, Holzdeko alles wurde in zahnstochergroße Stücke geschreddert. Askans Lieblingslied zu der Zeit? „Ich muss zerstören“ von Rammstein. Da bin ich mir sicher.
 
Ich natürlich immer sofort panisch mit dem armen Tier zum Tierarzt, welches sich aber regelmäßig sträubte, aus dem Geschirr wandt und dann auf der Hauptstraße stand. Auf selbige stürzte ich mich im Angesicht des sicheren Todes, um meinen Welpen zu retten.
 
Na ja, hab dann den Tierarzt gewechselt - dörflicher, weniger Verkehr - und für regelmäßigen Nachschub an Sauerkraut und Co gesorgt. Mit Hund lernt man ja, was Eltern schon lange wissen: hübsch alles aus greif- bzw. Maulhöhe räumen :) .
Um den Bogen jetzt noch zu spannen: In dieser Zeit war's für mich immer ein Glücksspiel meine Wohnungstür aufzusperren, wenn Askan vorher einen Moment allein war. Man entwickelte ja Strategien und so hab ich versucht immer ein wenig eher als meine Gäste, die Treppe hoch zu gehen.
 
Klappte nur einmal nicht. Mit Leuten die Hunde nicht mögen. Als ich meinen Schlüssel im Schloss drehte, lief mental schon die Titelmusik zu der „Weiße Hai“. So fühlte ich mich auch. Bis mir eine Wolke aus Styropor und Federn entgegen kam - Askan hatte seinen Kuschelelch wortwörtlich entweiht. Und meine Wohnung.
 
 
Und mich - zumindest aus Sicht der Gäste. Die fanden die Mischung eher kernscheiße. Ich konnt nicht mehr vor Lachen und musste erst mal Bilder machen bevor ich die Gäste aus meiner Wohnung schmiss, um entspannt mit meiner wenn auch dreckigen, bockigen und zerstörerischen Fellnase zu schmusen.
 
 
--> Liebe Isa und lieber Askan von Verwauzt und zugebellt - vielen Dank das Ihr uns so lustige, zerstörerische Pannen erzählt habt :) *kicher*
Wir sind gespannt ob der ein oder andere Hundehalter solch ähnliche Geschichten erlebt hat ;).


P.S.: Wer noch bei unserer "aka Marley & Ich" -Gastbloggerserie mitmachen möchte, kann uns gerne eine Email an carodeco2012@gmail.com schreiben. Wir freuen uns riesig :)
 

Kommentare:

  1. Haha, die Zerstörungswut von Welpen sollte man wohl besser nicht unterschätzen... Dass dann die Gäste komisch reagieren, ist ja verständlich, aber noch schöner fand ich den Rausschmiss der hundeunfreundlichen Menschen.

    Wuff-Wuff euer Chris

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  2. Haha! Genial - vor allem der Rausschmiss. Solche Gestalten kommen bei mir gar nicht mehr über die Türschwelle. Hundeunfreundlich? Bitte umdrehen und grade den gleichen Weg zurück.

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva

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