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Montag, 20. Juni 2016

Gastbloggerserie [Askan & Isa aka Marley & Ich]

Mit einem Aufruf nach peinlichen Geschichten und Lachmomenten startet ja diese Gastblogger Reihe mit Moe & Me.
 
Peinliche Momente haben wir gar nicht so viele, dafür aber einen Haufen Storys über Trainingsfehler.
Momente in denen ich die Zeitung zusammenrolle, um mir damit gepflegt eine über die Rübe zu ziehen. Ganz besonders musste mein Köpfchen leiden als Askan - wohlgemerkt mitten im Zahnwechsel und noch nicht stubenrein - bei mir einzog.
 
Ich bat die Nachbarin mit ihm rauszugehen während ich kurz nicht da war, verbellte er sie mit dem O-Ton eines Rottweilers nur um dann grundentspannt sein Geschäft vor den Fernseher zu machen - wenigstens hab ich Fliesen.
Mein einziger Trost zu der Zeit. Dieses Problem ließ sich dann aber noch vergleichsweise gut lösen im Verhältnis zu seiner Vorliebe fürs Schreddern, welche mich lange Zeit in den Wahnsinn trieb.
Knicklichter, Kulis, Bücher - nur die Mitte,Deckblatt und Co waren unversehrt - , DVDs, Holzdeko alles wurde in zahnstochergroße Stücke geschreddert. Askans Lieblingslied zu der Zeit? „Ich muss zerstören“ von Rammstein. Da bin ich mir sicher.
 
Ich natürlich immer sofort panisch mit dem armen Tier zum Tierarzt, welches sich aber regelmäßig sträubte, aus dem Geschirr wandt und dann auf der Hauptstraße stand. Auf selbige stürzte ich mich im Angesicht des sicheren Todes, um meinen Welpen zu retten.
 
Na ja, hab dann den Tierarzt gewechselt - dörflicher, weniger Verkehr - und für regelmäßigen Nachschub an Sauerkraut und Co gesorgt. Mit Hund lernt man ja, was Eltern schon lange wissen: hübsch alles aus greif- bzw. Maulhöhe räumen :) .
Um den Bogen jetzt noch zu spannen: In dieser Zeit war's für mich immer ein Glücksspiel meine Wohnungstür aufzusperren, wenn Askan vorher einen Moment allein war. Man entwickelte ja Strategien und so hab ich versucht immer ein wenig eher als meine Gäste, die Treppe hoch zu gehen.
 
Klappte nur einmal nicht. Mit Leuten die Hunde nicht mögen. Als ich meinen Schlüssel im Schloss drehte, lief mental schon die Titelmusik zu der „Weiße Hai“. So fühlte ich mich auch. Bis mir eine Wolke aus Styropor und Federn entgegen kam - Askan hatte seinen Kuschelelch wortwörtlich entweiht. Und meine Wohnung.
 
 
Und mich - zumindest aus Sicht der Gäste. Die fanden die Mischung eher kernscheiße. Ich konnt nicht mehr vor Lachen und musste erst mal Bilder machen bevor ich die Gäste aus meiner Wohnung schmiss, um entspannt mit meiner wenn auch dreckigen, bockigen und zerstörerischen Fellnase zu schmusen.
 
 
--> Liebe Isa und lieber Askan von Verwauzt und zugebellt - vielen Dank das Ihr uns so lustige, zerstörerische Pannen erzählt habt :) *kicher*
Wir sind gespannt ob der ein oder andere Hundehalter solch ähnliche Geschichten erlebt hat ;).


P.S.: Wer noch bei unserer "aka Marley & Ich" -Gastbloggerserie mitmachen möchte, kann uns gerne eine Email an carodeco2012@gmail.com schreiben. Wir freuen uns riesig :)
 

Dienstag, 14. Juni 2016

Gastbloggerserie [Gismo & Fabienne aka Marley & Ich]

Dass Gismo ein waschechter Retriever ist hat er uns schon häufig bewiesen. Und wer jetzt denkt ich rede hier von überragenden Apportierleistungen oder einem „Will-to-please“, der einen aus den Socken haut – weit gefehlt!
Natürlich überrascht er uns nicht selten mit seiner schnellen Auffassungsgabe und lernt vieles wesentlich schneller als ich. Aber heute möchte ich von einer anderen Eigenschaft erzählen, die der typische Retriever nicht leugnen kann:

Die Verfressenheit!

Es gab eine Phase in Gismo’s Welpenzeit, in der ich dachte wir würden niemals mehr Essen aus den Augen lassen können. Am Anfang war er zu klein, um sich selbst am Esstisch zu bedienen. Doch als die Beine immer länger wurde und Gismo zwischenzeitlich eh dachte er wäre ein Känguru, entdeckte er eine ganz neue Welt.

Den ersten Raubzug startete er als es während meines Frühstücks an der Tür klingelte. Wie das immer so ist, nimmt man sich nicht die Zeit, das Essen kurz welpensicher weg zu legen sondern sprintet zur Tür als würde es um Sekunden gehen! Es war die Nachbarin, die geklingelt hatte und nichts wirklich wichtiges wollte. Ich wunderte mich noch warum Gismo nicht mit zur Tür gekommen war und hörte kurz darauf ein empörtes Welpengebell. Schnell die Nachbarin auf ein späteres Gespräch vertröstet und zurück zum Welpling gelaufen, der ja scheinbar ein Problem hatte.  Man macht sich ja direkt Sorgen, das Bellen klang sehr kläglich. Überraschender Weise saß Gismo freudestrahlend auf meinem Stuhl und dachte anscheinend ich bringe Nachschub – mein Frühstück war nämlich bereits aufgegessen! Grund für seine vorherige Empörung war scheinbar gewesen, dass mein Frühstück viel zu schnell aufgegessen war! Blöd nur, dass das die letzten Scheiben Brot waren – ich durfte also ohne Frühstück das Haus verlassen! Böse war ich ihm nicht, noch glaubte man ja naiv an jugendlichen Übermut und, dass es ein einmaliger Ausrutscher war.

Einige Tage später räumten mein Freund und ich gerade das Abendessen vom Tisch und ließen die Reste kurz stehen, weil wir diese für den nächsten Tag einpacken wollten. Anfängerfehler! Gismo durchschaute die Situation blitzschnell und sprang in einem unbemerkten Moment auf den Tisch. Ja richtig gelesen! Als ich zur Wohnzimmertür hereinkam stand der freche Möpp auf dem Tisch – das Schnitzel bereits im Maul. Wir standen uns wie Stier und Torero gegenüber, keiner wollte den ersten Schritt machen. „Was mach ich denn jetzt?“, dachten wir wahrscheinlich beide. Ich entschied mich für ein gehöriges Donnerwetter, was Gismo allerdings nicht dazu bewegte, das Schnitzel los zu lassen.  Er rettete statt dessen seine Beute ins Körbchen schlang das Schnitzel in zwei Bissen runter.  Erziehungstechnisch alles falsch gemacht in dem Moment. Einem Kind hätte man wenigstens sagen können: „Ich hab’s dir ja gesagt! Die Bauchschmerzen hättest du dir ersparen können!“ Nichts desto trotz sind es rückblickend wirklich lustige Situationen gewesen.
 
Und diesen Blick kennt wahrscheinlich jeder Hundehalter von seiner Fellnase:
 
„Oh, da bist du ja schon wieder. Das ist jetzt etwas blöd...“
 

 
*hahahaha* - jaja, so ein toller "Toller" ;).
--> Vielen Dank, Fabienne & Gismo für diese wunderbar lustige Spring-auf-den-Tisch-Story. :)
Wir mussten herzhaft lachen und konnten uns das das verdutze Gesicht, wo Gismo auf frischer Tat ertappt wurde bildlicht vorstellen (wer kennt es nicht) ;).

Donnerstag, 9. Juni 2016

Gastbloggerserie [Coffee & Kim aka Marley & Ich]

Sand, Sand, Sand :-)

Sand ist immer eine sehr lustige Angelegenheit bei Coffee und mir. Vor allem Sandstrände haben es uns beiden angetan. Sonne, Strand und Meer...unser Traum.
1. Kolumne:
Als wir Coffee gerade drei Monate hatten waren wir mit ihm in Dänemark.
Da sind ellenlange Sandstrände und man trifft oft kaum jemanden. Wir saßen also mit Coffee im Sand. Coffee hat natürlich viel gegraben. Er fand es besonders lustig, nach Steinen zu graben die ihm einer von uns hingeworfen hat. Also hab ich immer mal wieder einen Stein genommen und für ihn in den Sand geschleudert. Ein Mal hat er nicht genau hingeschaut und rannte plötzlich zu meiner Mama. Die hatte ihre Füße eingegraben sodass nur noch ein Zeh rausschaute. Der bewegte sich auch noch ein bisschen.
Coffee hielt ihn scheinbar für den gerade geworfenen Stein und grub mit voller Kraft. Mama hatte deutliche Kratzspuren auf den Füßen und war über Coffees Eifer natürlich nicht so begeistert wie der Rest der Familie. :)


Bildrechte: TrickingCoffee

2. Kolumne:
Mit ungefähr eineinhalb Jahren hat Coffee in unserem Sommerurlaub in der Ostsee das Schwimmen gelernt. Eigentlich eher zufällig. Wir haben gespielt und irgendwie ist der Stock etwas weit ins Wasser geflogen. Coffee ist ohne Zögern hinterher. So leicht kann‘s gehen.
Coffee ist allerdings nicht so gern nass. Wenn wir ihn zuhause mal baden mussten oder er vom Regen sehr nass war, musste er unbedingt irgendwie trocken werden. Zuhause hat er sich dann immer durch sein Körbchen gerieben bis es total durcheinander war.
Um trocken zu werden, reibt sich Coffee daher mit Vorliebe durch den feinen trockenen Sand.


TrickingCoffee

Das bleibt ja auch wunderbar im Unterfell haften. Immer schön mit dem Kopf zuerst. Wir haben also regelmäßig leichte Entzündungen in den Augen, weil da massig Sand drin steckt. Aber die gehen auch von selbst wieder weg wie sie gekommen sind.
Coffee muss allerdings nach Salzwasserbad und Sandpanade natürlich irgendwie wieder sauber werden. Unser bevorzugtes Mittel dafür: Der grausame, kalte Schlauch. Und plötzlich wird Coffee zum wasserscheuen, armen, gequälten Hund. Wir mussten uns dafür schon mehrfach rechtfertigen. Den meisten Passanten reicht es ja wenn wir erklären, dass der Hund einfach saudreckig ist und eben abgespült werden muss. Coffee weiß aber durchaus wie man gequält guckt und eine Passantin schien es wirklich sehr schlimm zu finden, was wir da machten. Sie fing also an mich zu beschimpfen und sagte unter anderem, man solle mir ja den Hund wegnehmen.  Kurzerhand drückte ich ihr die Leine in die Hand und sagte ihr „Hier, können Sie haben. Ist allerdings noch etwas dreckig, aber das fällt sicher heute Nacht in Ihrem Bett aus seinem Fell." Sie war etwas verdutzt, aber ging los. Coffee ging etwa zehn Meter mit. Endlich weg vom Wasserschlauch! Dann jedoch erkannte er, dass Frauchen nicht mit kommt und schmiss sich auf den Boden. Die Frau versuchte halbherzig ihn weiter zu ziehen. Leider ist aber sein Halsband im nassen Zustand etwas zu groß. Innerhalb eines Augenblicks war er aus dem Halsband, bellte die Frau zwei Mal an und rannte wieder zu mir, wo er auch ein Leckerlie bekam. Die Frau zeterte weiter herum, was für ein unerzogener Hund das denn sei, warf das Halsband und die Leine in meine Richtung und verschwand. Ich hab sie danach nie wieder gesehen…war wohl auch besser so!


 
3. Kolumne:
Eine ähnliche Geschichte, nur wenige Tage später…beginnen tut sie wieder wo? Na am Hundestrand. Da waren wir immer nur so bis ca. 10 Uhr, weil es uns danach zu voll wurde. Ein paar Menschen waren natürlich trotzdem schon da und hatten ihre Handtücher ausgebreitet. Eine Dame meinte scheinbar, dass der perfekte Platz direkt neben uns sei. Coffee spielte und rannte und sie schien das so weit nicht zu stören. Sie sprach Coffee auch an und warf selbst ein paar Mal den Ball. Leider hat Coffee ihr Angebot wohl falsch verstanden. Denn in einem unbeobachteten Moment lief er auf ihre Decke und wälzte sich erstmal voller Inbrunst mit seinem panierten und noch feuchten Fell über ihre Decke und ihr noch aufgeschlagenes Buch. Es war natürlich alles furchtbar sandig und feucht. Glücklicherweise nahm die Frau es mit Humor und lehnte lachend unser Angebot ab, alles zu reinigen und ihr so lange eins unserer Handtücher zu überlassen.
 
 
vielen lieben Dank für diese witzigen, schusseligen und chaotischen Kolumnen :)
Toll das du uns so viele, völlig wahnsinnige Erlebnisse "gestanden" erzählt hast !
Wir können bei deinen Sandgeschichten richtig mitfühlen und mussten herzhaft kichern  :).
 
 
P.S.: Wer noch bei unserer "aka Marley & Ich" -Gastbloggerserie mitmachen möchte, kann uns gerne eine Email an carodeco2012@gmail.com schreiben. Wir freuen uns riesig :) 

Sonntag, 5. Juni 2016

Gastbloggerserie [Moe & Nicole aka Marley & Ich]

Als Carola, Deco und Pippa uns anschrieben und uns fragten, ob wir unser peinlichstes oder merkwürdigstes Erlebnis einmal in Form eines Gastartikels niederschreiben würden, konnten wir nicht anders als zusagen. Denn peinliche Erlebnisse haben wir ziemlich häufig.

Und obwohl wir auf unserem Blog auch schon viele unserer merkwürdigen Erlebnisse erzählt haben, die man so als Hundebesitzer erleben kann, gibt es etwas, das wir bislang verschwiegen haben. Und das aus gutem Grund. ;-­)

Wenn aber das Thema eines Gastartikels so sehr zu uns passt, dann müssen wir auch mal die „Hosen runter lassen“ – und das tun wir heute.

Bildrechte: Moe & Me

Herr Obelix und der Hund

Normalerweise würde ich Moe als gut erzogenen Hund bezeichnen. Dazu gehört auch, dass Moe früh gelernt hat: Gebettelt wird nicht.

Im Urlaub geht es aber manchmal ein bisschen entspannter zu. So wird dann auch mal ein Eis geteilt oder ein Stück Käse fällt für den Vierbeiner ab. So weit, so gut.

In Kroatien kam es aber dank Moes Bettelei zu einem nicht so angenehmen Vorfall. An einem Abend auf Kroatien bekamen das Herrchen und ich richtig Appetit auf Fast Food.
Da wir beide nicht so sehr auf McDonalds und Co. stehen, suchten wir uns eine Imbissbude. Diese hieß Obelix – für uns ein untrügliches Zeichen, dass hier auch Hunde willkommen wären. Und so war es auch.


Die Straße des Herrn Obelix - Bildrechte liegen bei Moe&Me

Der Besitzer war ein unheimlich freundlicher, netter Mann, der nicht nur leckere Pommes, sondern auch Döner verkaufte. Ich nenne ihn im Folgenden der Einfachheit halber Herr Obelix.

Herr Obelix also fragte uns, nachdem er uns unsere Pommes serviert hatte, ob Moe wohl ein bisschen Dönerfleisch, dass er übrig hatte, bekommen dürfte.
Er hat mit Sicherheit den hypnotischen Blick gesehen, den Moe den Dönerspießen zugeworfen hat. Wir freuten uns. So eine nette Geste, das würde Moe sicher freuen!

Wir hatten zwei Dinge nicht bedacht: Auch Moe hatte nach einem langen Tag einen leeren Magen. Und Moe ist ein Gierschlund.

Bei dem, was jetzt folgte, bin ich einfach nur froh, dass wir uns an diesem warmen Abend entschieden hatten, draußen zu essen.
Moe bekam also das Dönerfleisch vor die Pfoten geworfen und stürzte sich nach
unserem „Friss“ wie ein Bekloppter darauf.

Da Herr Obelix das so klasse fand und sich riesig freute, ging er direkt nach hinten und holte mehr Fleisch für Moe.
Dieses wurde sogar direkt vom Spieß frisch abgeschnitten. Man möchte den Touris ja zeigen, wie toll man auch ihre Hunde findet!

Genau in diesem Moment passierte es: Moe verschluckte sich.
Und das komplett gekaute, mit Galle versetzte Fleisch (weil leerer Magen und so) kam wieder hoch. Wie ich mich schämte in diesem Moment!!!

Da mir das Ganze so wahnsinnig unangenehm war und Herr Obelix das sicherlich auch nicht so toll finden würde, wenn vor seinem Laden eine große Kotzepfütze versetzt mit Dönerfleisch liegen würde (schlechte Werbung und so) machte ich das für mich in diesem Moment einzig Sinnvolle: Ich schob den ganzen Kladderadatsch mit MEINEN Turnschuhen von der Straße hinter die Mülltonne.

Während das Herrchen sich vor Lachen kaum noch halten konnte, platzte mir fast der Schädel, so rot war ich vor Scham angelaufen. Ein paar Menschen sahen das ganze Drama natürlich. Zum Glück hielt keiner an und petzte. :-)
Und ich war im Nachhinein froh, dass mir das Ganze nicht mit Flip‐Flops passiert ist.

Als Herr Obelix mit der zweiten Portion zurückkam, konnte Moe sich immerhin beherrschen und futterte wesentlich langsamer – aber mit nicht weniger Genuss. Trotzdem beeilten wir uns, von der Imbissbude schnell wegzukommen – denn auf frischer Tat ertappt werden, das wollte ich dann doch nicht.

Deswegen hier die Moral von der Geschicht’: Bettelnde Hunde erhört
man besser nicht
.

Bildrechte by Moe & Me



Vielen lieben Dank Nicole & Moe das ihr uns euer peinlichstes Erlebnis mit Moe erzählt habt :D *lach, prust kicher*.
Liebe Nicole, ich fühle wirklich mit dir... was muss es für ein peinliches Erlebnis sein, die Kotze seines Hundes hinter der nächsten Mülltonne zu verstecken ;).
Und Herrchen sitzt am Tisch und kringelt sich vor lauter Lachen, na danke - für die Hilfe ;).

Ihr habt mir meinen grauen und regnerischen Sonntag heue richtig versüßt, äääh kicher, naja - ihr wisst schon was :) *lach*

--> Und was meint Ihr ? Wie peinlich und lustig fandet Ihr unsere erste Kolumne zu aka Marley & Ich ?

Samstag, 4. Juni 2016

Gastbloggerserie...[aka Marley & Ich]

Am Montag, 30.05.16 lief zum X-ten Mal der Film "Marley & Ich"  im TV.
Ich liebe den Film und könnte ihn mir immer und immer wieder ansehen.

Während des Film´s kam mir eine tolle Idee:

- Eine Gastbloggerserie über Eure Vierbeiner, aka Marley & Ich.
Jeder erlebt mehr oder weniger witzige / schusselige / chaotische / völlig wahnsinnige Erlebnisse mit seinem Hund und genau diese möchte ich als kleine Kolumne bei mir auf dem Blog als Gastblogger-Geschichte veröffentlichen - :).  


Zum Film:
Angefangen von dem kleinen lustigen Labradorwelpen namens Marley, der die Welt von John und Jenny Grogan ziemlich auf den Kopf stellt - bis hin zu einem ganz verrückten Jung-/Erwachsenenhund der nur Blödsinn im Kopf hat wie z.B. sich durch die Couch buddelt, die Halskette der Zweibeiner verschluckt, die Hundetrainerin rammelt, bei Gewitter jaulend im Wohnzimmer sitzt, aus der Toilette trinkt, Durchfall von Mangos bekommt, durch ein Fliegenschutzgitter springt usw.... :).. und dann natürlich das Ende, einfach nur noch traurig.


Habt auch Ihr Lust bei meiner Gastblogger-Serie "aka Marley & Ich" mitzumachen ? Und eure lustigste, irrsinnige oder vielleicht auch peinlichste Geschichte preiszugeben ?
Dann schreibt uns einfach an --> carodeco2012@gmail.com

Mittwoch, 20. Mai 2015

Interviewreihe: Fitness mit dem Hund - Piet der Golden Retriever Jungspund

Ran an den Speck - und auf in den Kampf :).
Wir durften den hübschen Golden-Retriever Jungrüden Piet, samt Anhang interviewen :)
Unser großes Thema war natürlich "Sport/Fitness", was bei einem jungen Kerl wie Piet ziemlich anders aussieht als bei einem erwachsenen Vierbeiner ;-). 

Bevor ihr aber das ausführliche Gespräch zwischen uns nachschnüffeln könnt, schaut doch mal auf Piet´s Blog *klick* vorbei.

--> So nun gehts aber Los.... *3,2...Auf die Plätze, Fertig.....PENG*...



1. Wer seid Ihr ? – Stellt euch doch mal kurz vor -
Hallo :-) Wir sind Piet, Caro und Rafael und kommen aus Dortmund.
Piet ist ein 7 Monate alter Golden Retriever Rüde. Rafael und ich arbeiten beide bei einem Steuerberater (aber nicht der gleiche ;)), bei der Ausbildung haben wir uns kennen und lieben gelernt. Piet ist unser größtes Glück :-).



2. Piet ist noch ein sehr junger Hund - wie sieht es da mit der Bewegung bzw. Fitness aus ?
Wir müssen hier natürlich extrem aufpassen, vor allem weil Golden Retriever oft an ED und HD leiden. Piet darf noch nicht allzu lange laufen.
Man sagt als Richtwert 5 min pro Lebenswoche pro Tag.
Das sind bei Piet max. 2,5 Std am Tag Bewegung. Dazu gehört auch spielen.
Da die Knochen noch weich und im Wachstum sind, dürfen wir zum Beispiel auch noch nicht joggen (erst wenn er ein Jahr alt ist).
Im Sommer wollen wir mal mit dem schwimmen anfangen, das traut Piet sich noch nicht ganz ;).







3. Hast du ein paar "sportliche" Tipps für junge Hunde, um den gemeinsam Spaziergang aufzupeppen ?
Wir werfen ab und zu Bällchen oder das Spiely oder ein anderes handliches Spielzeug. Einen quietschenden Ball habe ich oft dabei, damit der Rückruf besser funktioniert.

Das Ballwerfen ist die Belohnung für das zurück kommen, da ist Piet immer sehr schnell hinterher und bremst auch oft mit seinem Gesicht.
Das wird wohl auch nicht so gut für seine Knochen sein… *upps*
Wir verstecken uns auch ab und zu hinter dicken Bäumen.
Da wir aber oft mit meiner Mutter und ihrer Hündin Amie unterwegs sind hat er da schon genug Aktion - vermutlich klappt auch deshalb der Rückruf nicht mehr so gut :-P



4. Caroline, wie sieht es mit dir aus - Bewegst du dich mehr seit dem Piet bei dir ist und hast du das Gefühl aktiver und gesünder zu sein ?
Nein. Seit wir Piet haben, mache ich gar keine Sport mehr *ups*
Vor Piet war ich mehrmals die Woche beim Zumba und bin oft mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Spazieren gegangen bin ich sowieso fast täglich mit meiner Mutter und Amie.
Als Piet noch ganz klein war, habe ich ihn fast die ganze Strecke getragen - das war ja quasi auch Kraftsport :D. Abends bleib ich jetzt lieber bei Piet und spiele mit ihm oder wir kuscheln, weil ich soviel Zeit mit ihm verbringen möchte wie möglich.
Wir müssen ja beide Vollzeit arbeiten und sind erst ab 17 Uhr zu Hause.
OK es sind faule Ausreden :D *lach* 
Ich werde mir Silvester vornehmen, wieder mit Sport anzufangen :DDD



5. Achtest du sehr darauf, das Piet fit bleibt und nicht plötzlich zu einem rollenden Goldie wird ?! ;-)
JA, auf jeden Fall. Das beste für die Knochen und das Wachstum ist eine gute Figur. Man sagt Übergewicht fördert ED und HD und sowieso ist es ja ziemlich ungesund. Außerem sieht es nicht so schön aus ;).



Für Piet´s schöne Figur, trainieren wir immer Sonntags beim Retrievertreff Dortmund mit Dummys und das macht Piet auch sehr gut.
Wir dürfen ab heute sogar in die Junghundegruppe wechseln, bis jetzt waren wir noch in der Welpengruppe.
Aber, ab jetzt wird’s schwieriger !
6. Hast du vor eine gemeinsame "Sportart" mit Piet zu machen, wenn er ausgewachsen ist ? (sei es Joggen, Walking, Agility, Dummyarbeit, einfache Gesundheitsspaziergänge mit Dehnungsübungen etc….)
Wir bleiben auf jeden Fall bei der Dummyarbeit. Dafür ist der Retriever ja prädestiniert und es macht Piet viel Spaß. Das ist die Hauptsache! Wenn wir gut genug sind, starten wir vielleicht mal auf einem Workingtest (da wird die Dummyarbeit abgeprüft). Aber wir stehen ja noch am Anfang :)




Huch - auch zwei Dummy´s können aus Spaß mal apportiert werden :-).











Im nächsten Jahr wollen wir auf jeden Fall mit dem Joggen wieder anfangen. Dann darf Piet ja auch lange laufen.
Bis dahin üben wir schön Fuß gehen, damit wir dann beim laufen nicht übereinander stolpern ;)
Wir gehen auch gerne wandern, das zählt finde ich auch ein bisschen zu Sport :).




Sooo, lieber Piet und Co. vielen lieben Dank für dieses tolle, interessante und informative Interview :).
Wir sind gespannt wie es bei Euch drei im nächsten Jahr weiter geht und wohin euer Weg noch führt. 
P.S.: Danke für die tollen Bilder @ActionPiet


--> P.P.S. Dies war leider schon das letzte Interview aus unserer Sport und Fitnessreihe, wir hoffen es hat euch gefallen. :)

Freitag, 15. Mai 2015

Interviewreihe: Fitness mit dem Hund - Maya das Vizsla-Mädchen

Ran an den Speck :).
Wir durften das Vizsla-Mädchen Maya, samt Anhang interviewen :)
Unser großes Thema war natürlich "Sport/Fitness".

Bevor ihr aber das ausführliche Gespräch zwischen uns nachschnüffeln könnt, schaut doch mal auf Maya´s Blog *klick* nach:-).

--> So nun gehts aber Los.... *3,2...Auf die Plätze, Fertig.....PENG*...


1. Wer seid Ihr ? – Stellt euch doch mal kurz vor -
Ich bin Nancy (29) und lebe mittlerweile in Münster. Zu meinem Rudel gehören zwei wundervolle Frauen – Anka (29) und Maya (4).
Maya ist eine Magyar Vizsla-Hündin und stammt aus einer Familien-Zucht.
Sie ist unser erster Hund und hat uns das gemeinsame Leben mit ihr in vielerlei Hinsicht wirklich sehr einfach gemacht. Sie hat beispielsweise bereits nach wenigen Nächten bei uns schon durchgeschlafen und war in Sachen Stubenreinheit sehr gelehrig. Leider gibt es bei uns aber auch große Baustellen. Als Maya ein Jahr alt war, wurde sie auf einmal super sensibel und sehr ängstlich. Wir haben in mühevoller Kleinarbeit ihre Angst vor den meisten Dingen wieder einigermaßen in den Griff bekommen – aber ab und an kippt auch heute noch die Stimmung. Das bedeutet permanente "Arbeit".
Unsere wohl größte Baustelle ist allerdings meine inkonsequente Erziehung. Das ist dann auch der Grund, warum Maya völlig ausrastet, wenn es an der Tür klingelt oder warum sie ungefähr Null Komma Null Null leinenführig ist. Ja – schlagt jetzt ruhig die Hände über dem Kopf zusammen, ich habe das verdient! Ich weiß…



2. Maya ist für eine Vizsla-Hündin bestimmt sehr temperamentvoll – wie sieht es mit ihrer Bewegung bzw. Fitness aus ?
Maya ist ein richtig typischer Vizsla: in der Wohnung merkt man überhaupt nicht, dass sie da ist (außer du stehst in der Küche und schneidest gerade Fleisch – dann steht sie sabbernd neben dir) und kann sie an verregneten Tagen wunderbar als kuschlige Wärmflasche missbrauchen. Draußen hingegen ist sie nicht zu bremsen und gibt immer Vollgas – eine richtige Rampensau.
Am Liebsten rennt und tobt sie natürlich mit anderen Hunden. Das ist nicht immer so einfach, da die anderen Hunde meist langsamer sind als sie und dann schnell die Lust am Rennen verlieren. Maya gibt sich dann sehr schnell ihrer Jagdleidenschaft hin und verliert alles andere aus den Augen. Dann hat sie nur noch Augen für Mäuschen und die anderen Hunde sind uninteressant.
Ich gestehe, dass ich in Bezug auf andere Hunde oft sehr wählerisch bin und Maya nicht jedem Hund "Hallo" sagen lasse und oft sogar die Straßenseite wechsele. Maya sieht das natürlich anders und so haben wir deshalb immer wieder ausschweifende Diskussionen. Gerade deshalb ist bei uns Fitness aber auch ein sehr wichtiger Punkt für Maya's körperliche Auslastung.
Wir haben kein festes Fitnessprogramm an dem wir uns orientieren, sondern entscheiden je nach Laune und Wetter, wie unsere Runde aussieht und worauf wir Lust haben. Von Joggen über Schwimmen über Fussballspielen bis zum Fahrradfahren ist da alles dabei. Ich probiere auch sehr gerne neue Sachen aus. Was uns gefällt, machen wir dann öfter mal.

Meist sind wir am Tag 3 – 4 Mal draußen und kommen so jeden Tag locker auf 8 – 10 km Strecke, die wir auf unterschiedlichste Art und Weise zurücklegen.
Ich liebe es mit Maya laaaaaange Spaziergänge zu machen und neue Wege zu erkunden. An warmen und sonnigen Wochenenden kommen wir da bei einer Runde schon mal auf eine recht sportliche 20km-Wanderung. Manchmal darf es dann aber auch etwas schneller sein! Dann schnappe ich mir zum Beispiel mein Longboard und cruise mit Maya durch die Landschaft. Im Herbst gehen wir dann zusammen Kiten. Ich bin sehr sicher im Umgang mit meinem Kite und kann ihn ziemlich genau steuern – das macht es für Maya zur mega Gaudi. Ich habe noch nie einen Hund einem "Drachen" so hinterher flitzen sehen, wie sie das macht. Sie springt unglaublich hoch und jagt dem Kite am Boden hinterher. Das macht unfassbar gute Laune – nicht nur bei ihr!



3. Hunde stehen im Ruf, uns glücklicher zu machen – trifft das auf euch zu ?
Definitiv. Ohne Maya wäre ich sicherlich nicht so voller Tatendrang und würde nicht so viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Sie ist aber nicht nur mein Fitness-Partner, der jeden neuen Trend mit mir ausprobiert, sondern auch mein Seelentröster. Wie stressig mein Arbeitstag auch war: komme ich in der Mittagspause oder im Feierabend nach Hause und werde freudig von ihr begrüßt, sind alle Sorgen vergessen.
Natürlich rege ich mich auch sehr häufig auf. Maya ist in vielerlei Hinsicht ein sturer Esel und testet sehr oft Grenzen bei mir aus. Klar bringt mich das auf die Palme und ich möchte nicht selten explodieren. Aber spätestens wenn wir abends – alle drei zusammen – kuscheln, ist alles vergessen.


4. Du/Ihr geht mit Maya ab und an Fahrrad fahren – hat das zusätzlich eure Fitness gesteigert ? Eventuell auch eure Teamfähigkeit ?
Fahrrad fahren… ein sehr kritisches Thema. Wir sind das erste Mal mit Maya Fahrrad gefahren, als sie etwas älter als ein Jahr war. Damals dachte ich noch, dass ein Abstandshalter am Fahrrad eine richtig tolle Erfindung sei und habe direkt so ein Ding gekauft. Leider wurde uns der "Sicherheitsverschluss", der im Ernstfall auslösen sollte damit der Hund frei ist, zum Verhängnis. Denn als Maya beschloss mal eben links vor meinem Fahrrad auf eine Wiese zu rennen, zog sie mir – im Wahrsten Sinne – den Sattel unterm Hintern weg. Ich überschlug mich und das böse Fahrrad verfolgte sie noch ein paar Meter, bis sie völlig panisch auf dem Boden kauerte und nur noch zitterte.
Aus dieser Situation haben wir gelernt, dass es manchmal sinnvoll ist einen Fahrradhelm zu tragen (was ich getan habe – puh!) und dass der Abstandshalter nicht mehr an mein Fahrrad kommt. Wir sind es danach ganz langsam wieder angegangen und nur noch selten Fahrrad gefahren. Meist hat dann Anka Maya am Fahrrad geführt, weil ich nach dem Unfall eine unsichere Ausstrahlung hatte und das auf Maya übertragen habe. Das hat soweit auch ganz gut geklappt – allerdings war Maya immer noch unsicher und hat beim Laufen Fehler gemacht, die im Ernstfall (z.B. an einer Straße) böse hätten enden können.
Letzten Herbst und auch jetzt im Moment bin ich mit Maya erstmals wieder mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Oft habe ich das Fahrrad zwei Kilometer einfach nur geschoben und wenn wir im Wald waren, bin ich gefahren und Maya konnte ohne Leine neben mir oder hinter mir laufen. Bei den ersten kleinen Touren hatte ich sicherheitshalber immer volle Schutzausrüstung an und habe mich wohl zum absoluten Deppen gemacht. Auch Maya hatte bei den ersten Touren immer ein kleines erste Hilfe-Set an ihrem Geschirr befestigt. Mittlerweile steige ich vor der Haustür auf's Rad, hole Maya auf meine rechte Seite und gebe ihr das "Los!"-Kommando – und dann direkt ab auf die Straße. Wir haben es nach langer Zeit geschafft, dass Maya mittlerweile sehr aufmerksam und meist sicher am Fahrrad läuft. Manchmal steige ich aus Sicherheitsgründen ab – z.B. wenn uns ein anderer Hund entgegenkommt. Ich kann Maya so besser kontrollieren und verhindere, dass wir wieder einen Unfall haben.
Nach dieser ausschweifenden Geschichte nun zu den Fragen: Nein – unsere Fitness hat das Radfahren sicherlich nicht gesteigert. Dafür fahren wir zu selten und meist auch zu kurze Runden. Meine erste Wahl in Sachen Fortbewegung mit Hund ist mein Longboard. Das Boarden hat meine Fitness sicherlich auch gesteigert, weil es für mich einfach anstrengender ist als Fahrradfahren. Maya ist von klein auf fit wie ein Turnschuh und nur bei hohen Temperaturen wirklich platt zu bekommen – wenn's nach ihr geht würden wir wohl 10 Stunden am Tag durch die Gegend rollen.
Hat das Radfahren uns zu einem besseren Team gemacht? Jein! Ich glaube, dass Maya nach dem Sturz direkt am Anfang das Vertrauen in mich verloren hat. Das haben wir uns wiedererkämpft und sind mittlerweile wohl ein ganz gutes Gespann – mit und ohne Fahrrad.


5. Auch Maya wird irgendwann mal eine alte Omi – stellt Ihr das "Fitnessprogramm" bzw. die tägliche gemeinsame Bewegung dann ein, oder was könnte für Sie als Seniorin attraktiv werden ?!
Bei den Vizsla ist das mit dem Altwerden so eine Sache. Wir kennen Vizsla, die sind mit über 10 Jahren noch so fit wie Maya jetzt und wir kennen Vizsla, die hatten in jungen Jahren schon OPs, weil die Knochen nicht mitspielen. Wir würden uns natürlich freuen, wenn Maya im hohen Alter zu den fitten und gesunden gehört – aber wissen kann man das nie.
Ich habe dazu aktuell noch keinen Plan geschmiedet. Sicherlich wird Maya nicht von heute auf morgen "alt" sein. Ich denke, dass das ein schleichender Prozess ist, bei dem man in Ruhe beobachten kann und das Tempo und die Intensität anpassen kann. Ich würde Maya niemals dazu zwingen mein Sportprogramm mit mir durchzuziehen. Wenn ich irgendwann merken würde, dass sie keinen Spaß mehr bei einer Sache hat, mein Schnecken-Tempo nicht mehr halten kann oder womöglich Schmerzen bei einer Aktivität hat, würde ich sie einfach sein lassen. Aber freiwillig das Handtuch werfen, weil sie alt wird? Niemals.



Vielen vielen lieben Dank an Maya, Nany und Anka - für dieses super interessante, witzige und ausführliche Interview :).
Wir sind und sicher das Ihr drei noch viele tolle, gesunde und actionreiche Jahre erlebt.
Also, runter vom Sofa und ab geht die Luzieee Maya ;)

P.S.: Danke für die tollen Bilder @MayatheVizsla

Mittwoch, 6. Mai 2015

Mein Trainer mit der kalten Schnauze: Fitness mit dem Hund

Hunde machen uns gesund, glücklich und fitter.
-->Warum das so ist, möchten wir Euch in den nächsten Tagen mit zwei kleinen Interview´s deutlicher machen. :-)


So langsam rückt der Sommer immer näher und viele Hundehaltern fragen sich plötzlich - "Huch, wo ist meine Beachfigur nur geblieben?" oder "Warum sieht Dackel Waldi plötzlich so pummelig aus ?!" .

Ganz klar ! Immer nur spazieren gehen reicht und genügt vielen Hundehaltern und ihren Tieren nicht aus.

Warum also, nicht mal sich und den Hund in Form bringen???
Joggen und Fahrrad fahren sind dabei die Klassiker, aber auch gemeinsames Schwimmen im See, Dummytraining, Agility oder kleine Gesundheitsspaziergänge mit Dehnungsübungen usw... verhelfen zu einem gemeinsamen, gesunden und glücklichem Ziel :-).

Mehrfach täglich mit dem Hund raus und dann noch etwas für die eigene Fitness tun – das klingt nach einem straffen Programm. 
Aber HALT ! Es klingt viel schlimmer als es ist.
Denn beides lässt sich gut verbinden: Wer den Hund zum eigenen Training mitnimmt, bringt sich und das Tier gleichermaßen in Form.

Es ist also ganz einfach: Bewegung - vor allem an der frischen Luft - gibt uns Kraft, Energie und macht glücklich. Wir fühlen uns einfach gut.

Zudem finde ich, mit dem Hund Sport zu treiben fördert nicht nur die Bindung zwischen Mensch und Tier, es kann auch helfen, die Erziehung des Hundes zu verbessern.


Klar will ich aus meinen Hunden keine Bodybuilder machen, aber gezielte Ausdauer- und Kräftigungsübungen können in vielen Punkten wahre Wunder bewirken.
Denn:
  • der Hund besteht genau wie wir aus Muskeln, Sehnen, Knochen, Bändern und Gelenken und für ihn gilt genau wie für uns, dass der Körper Bewegung braucht, um gesund und funktionsfähig zu bleiben
  • zu dem können gezielte Fitnessübungen beim Hund Gelenkproblemen vorbeugen
  • auch können Gewichtsprobleme beim Hund erfolgreich behoben werden
  • sogar Tierarztkosten können Sie durch ein regelmäßiges Fitnesstraining sparen
  • Hunde können durch mehr Muskelkraft auch leistungsfähiger werden und länger agil bleiben

Wie steht Ihr zu dem Thema "Fitness mit Hund" ??

--> Ihr dürft gespannt sein, wer sich bereit gestellt hat, Deco & Pippa ein paar Fitness - Interview Fragen zu beantworten :)